2018 August 30 Jahreshauptversammlung der Wählergruppe „Zukunft Bad König e.V.“ (ZBK) – Mitglieder mit geleisteter Arbeit sehr zufrieden

Jahreshauptversammlung der Wählergruppe „Zukunft Bad König e.V.“ (ZBK) – Mitglieder mit geleisteter Arbeit sehr zufrieden

Jahreshauptversammlung der Wählergruppe „Zukunft Bad König e.V.“ (ZBK) – Mitglieder mit geleisteter Arbeit sehr zufrieden

Auch in diesem Jahr war die Jahreshauptversammlung der Wählergruppe „Zukunft Bad König e.V.“ (ZBK) am 22. August 2018 in der Gaststätte »Zur Post« in Momart gut besucht. Vorsitzender Martin Schlingmann freute sich über das rege Interesse, das den Mandatsträgern der ZBK für die Arbeit in den städtischen Gremien den Rücken stärke.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen neben den üblichen Regularien Berichte aus der Fraktion, dem Magistrat und dem Kurverwaltungsrat. Vorstand und Fraktion informierten die Mitglieder über aktuelle Schwerpunkte der politischen Arbeit.

Die kommunalpolitische Arbeit des vergangenen Jahres musste sich schwerpunktmäßig vor allem mit schon seit vielen Jahren bekannten, leider immer noch nicht zufriedenstellend erledigten Themen befassen: Mangelhaftes Mahnwesen, verspätete Jahresabschlüsse (aktuell ist erst der Abschluss 2012 geprüft und damit abgeschlossen), Bau der Straße nach Momart zu vernünftigen Kosten, Neubau der Kindertagesstätte Zell zu vernünftigen Konditionen mit Vergleichsangeboten, rechtzeitiges Aufstellen und Beraten des Haushalts (Der Haushalt 2018 wurde wieder verspätet erst im Mai 2018 vorgelegt), Neuordnung der Wasserversorgung Momart, Baugebiet am Gänsbrunnen (mit Entwässerungsplanung Mainstraße), ein Kataster zum Zustand der Straßen und Brücken fehlt bis heute, Gewerbegebiet B 45 mit z.Zt. hohem Defizit zu Lasten der Kommune, dringend notwendige finanzielle Entlastung der Vereine, notwendige Sanierung des Abwassersystems, umfassende Prüfung einzuholender möglicher Fördergelder, Sanierung der Quellen, zukünftige Entwicklung der Odenwaldtherme u.v.m.

Auf Vorschlag der Kassenprüfer, die dem Kassenwart Dr. Georg Strack eine einwandfreie Kassenführung bestätigten, wurde der Vorstand einstimmig für das Jahr 2017 entlastet. Als Kassenprüfer wurde Thomas Keil bestätigt und Bernd Arndt als Nachfolger für den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Helge Schäfer gewählt.

Auf großes Interesse stieß der parteilose Bürgermeisterkandidat Axel Muhn, der sich den Teilnehmern vorstellte, seine Beweggründe zur Kandidatur erläuterte und bereitwillig und ausführlich Nachfragen aus der Versammlung beantwortete. Axel Muhn gilt als erfahrener, fleißiger und ehrlicher Verwaltungsfachmann und ist zur Zeit Hauptamtsleiter der Nachbar Gemeinde Höchst. Die Versammlungsteilnehmer zeigten sich erfreut über die offene, sachliche und fundierte Beantwortung der Fragen die für Bad Königs Zukunft entscheidend sein werden.

Vorsitzender Martin Schlingmann zeigte sich erfreut darüber, dass die Bad Königer Bürgerinnen und Bürger mit der Kandidatur von Axel Muhn bei der Bürgermeisterwahl am 28.10.2018 eine gute, Erfolg versprechende Alternative zum erneut wieder antretenden Amtsinhaber Uwe Veith haben. Damit besteht die Chance, durch einen Wechsel an der Verwaltungsspitze endlich die notwendigen Verbesserungen in den Verwaltungsabläufen herbeizuführen, für die sich die ZBK seit ihrer Gründung vor gut 8 Jahren unermüdlich eingesetzt habe. Er begrüßte, dass auch SPD und CDU mit ihrer Unterstützung des Kandidaten Muhn inzwischen offenbar auch erkannt haben, dass hier Veränderungen dringend erforderlich sind und kommentierte dies mit den Worten „besser spät als nie“. Anders als von diesen Parteien wurde von der ZBK allerdings kein Beschluss der Mitgliederversammlung über eine Wahlempfehlung gefasst. „Wir gehen davon aus, dass die Bad Königerinnen und Bad Königer keine Empfehlung der ZBK brauchen, um am 28.10. zur Bürgermeisterwahl zu gehen und mit ihren Kreuzchen für eine Veränderung an der Stadtspitze sorgen und damit die Weichen für eine bessere Zukunft unserer Stadt stellen“, so Martin Schlingmann abschließend. Die Versammlungsteilnehmer stimmten dieser Einschätzung einhellig zu.

Auf Nachfrage betonte Axel Muhn auch seine finanzielle Unabhängigkeit. Deshalb wolle er den Wahlkampf aus eigenen Mitteln bestreiten und keine Spenden annehmen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit aufkommen lassen würden.

 

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.